Gewitterstürme
Ein Gewittersturm ist ein meteorologisches Ereignis, das durch starke Windböen mit Geschwindigkeiten von mehr als 75 km/h gekennzeichnet ist. Er kann von starkem Regen begleitet sein, der wiederum urbane Überschwemmungen, Massenbewegungen und Murgänge verursachen kann. Es wird vermutet, dass diese Art von Ereignissen aufgrund des Klimawandels zunehmen wird. Sommergewitter werden oft von Hagel begleitet, einer Art atmosphärischem Niederschlag, der aus Eiskörnern besteht, die aus den Cumulonimbus-Wolken fällt. Darunter versteht man Gewitterwolken mit großer vertikaler Ausdehnung. Im Inneren der Cumulonimbus-Wolken gibt es Aufwinde, die die Wasserteilchen nach oben tragen, wo diese sich aufgrund der niedrigen Temperaturen in Eiskristalle umwandeln. Die Zirkulation innerhalb der Wolke bringt die Eiskristalle mit den Wassertröpfchen in Kontakt, wodurch eine Reaktion ausgelöst wird und die Größe und das Gewicht der Körner erhöht wird.
Schäden
Windböen können in urbanen Gebieten zur Entwurzelung von Bäumen und zu herabfallenden Ästen führen sowie landwirtschaftliche Kulturen beschädigen. Vor allem aber wird durch Windwürfe die Schutzfunktion des Waldes vor hydrogeologischen Gefahren beeinträchtigt. Direkte Schäden durch Hagel betreffen vor allem die Landwirtschaft, es entstehen aber auch Sachschäden, z. B. an Fahrzeugen. Außerdem überlagern sich Hagelschäden oft mit Schäden verursacht von starken Regenfällen, wodurch es zu Murgängen, Massenbewegungen und Überschwemmungen kommen kann.
Was ist im Falle eines Sturmes zu tun?
Rufen Sie die Seite des Zivilschutzes auf:
Kontakte
Amt für Meteorologie und Lawinenwarnung
Drususallee 11639100 Bozen
Autonome Provinz Bozen - Südtirol
Tel. +39 0471 41 61 00