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Trockenheit

Dekorative Grafik

Der Begriff Trockenheit bezeichnet einen natürlichen und temporären Zustand, bei dem die Wasserverfügbarkeit im Vergleich zum klimatologischen Durchschnitt wesentlich geringer ist, beispielsweise aufgrund eines Niederschlagsdefizits.

Dies kann zu einer Wasserknappheit führen, wenn der Wasserbedarf höher ist als die Wasserressource, die unter nachhaltigen Bedingungen verfügbar ist, mit daraus resultierenden ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen.

In  Südtirol

In Südtirol sind das Vinschgau und das mittlere Eisacktal die am stärksten von Trockenheit betroffenen Gebiete. Einige Ortschaften auf dem Ritten, dem Tschögglberg und der Hochebene des Regglbergs sind hingegen aufgrund ihrer begrenzten natürlichen Wasserreserven gefährdet. Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserkreislauf werden auch in Südtirol die Ressource Wasser immer wertvoller machen, da ihre Verfügbarkeit aufgrund steigender Nachfrage tendenziell abnehmen wird. Als Folge können die Konflikte zwischen den verschiedenen Nutzungsbereichen (Trinkwasser, Landwirtschaft, Wasserkraft, Freizeit) zunehmen, ungeachtet des wachsenden Bewusstseins für die Bedeutung des Schutzes der Gewässerlebensräume.

Um eine nachhaltige Wassernutzung und damit die Möglichkeit für zukünftige Generationen, eine noch intakte Natur zu genießen, zu gewährleisten, hat die Autonome Provinz Bozen den Wassernutzungsplan (WNP) erstellt. Dieser Plan, der von den Technikern der Landesverwaltung ausgearbeitet wurde, die im Bereich Wassernutzung und Gewässerschutz tätig sind, legt die Grundsätze fest, welche das Land in Bezug auf das Wassermanagement verfolgt, und regelt die Kriterien für die Erteilung von Genehmigungen für die Nutzung der Wasserressourcen.

Trockenheit und Wasserknappheit sind häufig in Gebieten innerhalb desselben Einzugsgebietes anzutreffen. Zur Bewertung der kritischen Situationen, die sich für den Nordosten Italiens ergeben, wurde die ständige Beobachtungsstelle für Wassernutzungen im Ostalpengebiet eingerichtet. Es handelt sich dabei um eine freiwillige und subsidiäre, überregionale Verwaltungsstruktur (Südtirol, Trentino, Venetien und Friaul-Julisch Venetien) mit der Aufgabe, den Zustand der Wasserressourcen kontinuierlich zu überwachen und Maßnahmen für ein vorausschauendes und koordiniertes Management dieser Situationen zu bestimmen.

Was ist im Falle einer Trockenheit zu tun

Rufen sie die Seite des Zivilschutzes auf.

Weitere Informationen

Kontakte

Amt für Hydrologie und Stauanlagen

Drususallee 116
39100 Bozen
Autonome Provinz Bozen - Südtirol
Tel. +39 0471 41 61 90